Reisetagebuch

Brunei März 2014

Die 3. und letzte Station meiner Kurzreise war die Insel Borneo mit dem kleinen Staat Brunei. Bekannt ist dort eher der Sultan, der zu den reichsten Leuten der Erde gehört. Brunei ist winzig, hat aber einen sehr hohen Lebensstandard durch immense Erdöl und Erdgasvorkommen. Brunei gehört auch zu den reichsten Ländern der Welt. Zu besichtigen gibt es eigentlich nicht wirklich etwas. Die Hauptstadt mit Bandar Seri Begawan hat ein paar Moscheen, tolle Hotels (ich frage mich aber für wen?) aber sonst nichts. Alkohol, Nightlife nicht vorhanden. Hauptgrund des Besuchs war einzig und allein die Bekanntschaft vom letztjährigen Thailand Urlaub. 2 Tage reichen vollkommen aus um alles wichtige zu sehen. Interessanter wäre es sicherlich, wenn man mehr Zeit hat und die Insel Borneo und den Regenwald besucht. Dies war aber zeitlich leider nicht mehr möglich.
    
   
Sehr überrascht war ich vom Essen. Die Küche in Brunei ist wirklich sehr gut. In den Restaurants ist es zwar relativ teuer, aber echt geschmacklich 1a. Auf den kleinen Märkten findet man auch alles und hier kostet praktisch alles 1 Dollar (Brunei Dollar ist identisch mit der Malysischen Währung).

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Singapur März 2014

Zur Verkürzung der kalten Winterzeit nutze ich auch dieses Jahr wieder den März um die ersten warmen sonnigen Tage in Südostasien zu verbringen. Am Plan für die 10 Tage standen die beiden Großstädte Singapur und Kuala Lumpur, sowie das kleine Land Brunei.
Erste Station war die Megacity Singapur. Wau, die Stadt ist der absolute Hammer. Extrem modern, super einfach zum fortbewegen, alles perfekt gekennzeichnet aber leider auch sehr teuer. Den Flug mit der A380 im Emirates Flieger war sehr angenehm,  viel Platz, tolles Entertainment und auch Internet im Flieger. In Singapur checkte ich in China Town im Porcelain Hotel ein. Gut, günstig und vor allem die Lage waren hier ausschlaggebend. Zu Fuss ging es gleich mal in Richtung Clarke Quay – dem Ausgehviertel – und anschließend ins Hafenviertel mit dem 5 Sterne Luxus Hotel Marina Bay Sands. Dieses Panorama am Hafen ist einmalig. Hier findet auch der Formel 1 GP statt.
       

Das Nightlife in Clarke Quay ist sehr empfehlenswert. Um die Geldbörse etwas zu schonen, sollte man zumindest die Happy Hour Zeiten etwas ausnutzen. Die Preise für alkoholische Getränke sind extrem teuer. Am nächsten Tag machte ich mich auf den Weg nach Little India mit einigen Hindu Tempeln, schlenderte entlang der Shopping Meile Orchard Road und besuchte einen riesigen Botanischen Garten. Leider machte mir hier ein Gewitterregen einen Strich durch die Rechnung. Ich brach die Tour für heute ab und fuhr retour nach China Town und kaufte ein wenig ein.
     

Den nächsten Tag ging es sehr zeitig nach Sentosa, einer künstlich angelegten Insel, die zu einem Vergnügungspark umfunktioniert wurde. Hier findet man unter anderem das Hard Rock Hotel, Universal Studios, den Sentosa Tower und noch viele andere Sehenswürdigkeiten. Die Insel kann man entweder zu Fuss über eine Brücke, mit einer Gondel und per Schiff erreichen. In Sentosa befindet sich auch der südlichste Punkt vom asiatischen Kontinent. Abends findet eine tolle Licht- und Musikshow statt die man unbedingt anschauen sollte.
    

Abends versuchte ich mich bei einem Flugsimulator zu beweisen. Dies war wirklich eine interessante Erfahrung.
  

Im Marina Bay Sands ist Luxus pur angesagt. Nobelboutiquen, extrem teure Restaurants, Bars usw. kann man hier finden. Bekannt ist vor allem der Pool am Dach der 3 Türme.

    

Keine gute Idee war der Flug von Singapur nach Kuala Lumpur mit Air Asia. Der Flug kostete zwar nur 20 Euro, aber es war ein völlig unnötiger Zeitaufwand. Von Singapur raus zum Flughafen, den ganzen Checkin Prozess, Wartezeiten, Flug, dann auschecken, Koffer warten und in KL vom Flughafen in die Stadt rein, dauerte länger, als wenn man gleich direkt von Singapur mit dem Bus gefahren wäre. Der Bus benötigt ca. 4 Stunden. Flug selbst zwar nur 30min, aber eben das davor und danach verzögert alles. Die Transporte selbst kosten auch mehr als der Bus.

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Vang Vieng – Udon Thani (Thailand) – Krabi Aonang…

Vang Vieng ist gegenüber Luang Prabang das komplette Gegenteil. Hier wimmelt es nur so von Touristen und dementsprechend hat sich die Stadt auch drauf eingestellt. Die Preise liegen hier etwas höher. Am Besten erkunden man die Gegend mit dem Moped. Hier hatten wir einiges Pech, da diese teilweise in so miesem Zustand sind, dass man gar nicht weit kommt. Auch wird das Benzin komplett abgesaugt. Nach 1 Km mussten wir zur Tankstelle schieben. Das Wetter war zwar wieder schön, aber man merkte einfach den “Winter” und es war auch im Schatten echt frisch. Das Schwimmen in der Blue Lagoon ist super schön, tolles wasser und ein paar nette Möglichkeiten zum reinspringen. Weiters gibts noch ein paar kleinere Wasserfälle, die wohl während der Regenzeit interessanter sind. So ziemlich jeder macht hier das Tubbing – chillen auf einem Reifen und mit einem Drink sich den Fluss runtertreiben lassen. Auf dem Weg befinden sich noch einige Bars zum Auffüllen. Vor ein paar Jahren, war das hier das Highlight, aber die Regierung wollte dem Treiben ein Ende setzen und es ist nur noch eine Miniparty möglich.
 


Vang Vieng sollte in jedem Fall bei jeder Laos Reise besucht werden, da die Landschaft hier wirklich ein Traum ist. Da wir uns zu Weihnachten mit unseren Freunden treffen wollten, haben wir die Hauptstadt Vientianne ausgelassen und sind direkt nach Thailand in die Grenzstadt Udon Thani. Die Fahrt mit dem Bus dauert ca. 6 Std. inkl. Pass und Zollkontrolle. Bei der Einreise muss man unbedingt beachten, dass man hier das Visum nur für 2 Wochen bekommt und nicht für 1 Monat wie am Flughafen.
Udon Thani ist wirklich nichts besonders, ein paar Tempeln, Bars mit Girlies, den typisch thailändischen Märkten und dem normalen Flair.

Krabi – Aonang – Koh Lipe
Die Flüge von Udon Thani in den Süden sind mit Air Asia relativ billig. Leider fliegen Sie aber nur Phuket an. Der Transfer mit dem Taxi von Phuket nach Aonang dauerte ca. 3,5 Std. Nachdem der Taxler sich auch noch verfahren hat, kamen wir erst gegen 21 Uhr in Aonang an und mussten noch Zimmer suchen. Ich war schon ein paar mal hier, aber so brutal voll war es noch  nie. nach geschlagenen 2 Std. haben wir endlich eine Unterkunft gefunden. Mitsamt unseren anderen Freunden gings dann noch zum Essen und in die Partymeile um die Reisestrapazen etwas zu vergessen.
Am Weihnachtstag war dann endlich der heiß ersehnte erste richtige Badetag. Wir fuhren mit dem Longtailboot nach Railay Beach.

Der Aufenthalt in Aonang sollte nur kurz sein, weil wir zu Silvester ja wieder hier sein wollten. Am Stefanietag starteten wir mit dem Taxi und Speedboot nach Koh Lipe. Vor Jahren war dies eine kleine Backpacker Insel. Leider ist auch hier der Massentourismus eingekehrt. Das Nightlife ist hier eher gemütlich, aber sehr chillig. Die Strände einfach Top. Weißer Sand, türkises Wasser, einfach traumhaft zum Entspannen. Schnorcheltrips in der Umgebung und ein Kurzbesuch in Malaysien sind ebenfalls machbar. Während der Highseason ist es empfehlenswert sich schon vorab eine Unterkunft zu besorgen. Die Zimmer sind begrenzt und man hat im schlimmsten Fall keine Unterkunft und darf im freien schlafen.


Silvester bzw die restlichen Tage von unserer Reise verblieben wir wieder in Aonang. Von hier kann man ja hervorragend Island Hopping machen und Tagestrips buchen. Auch Mopedtouren sind ideal.